Die Stromstärke für umhüllte Elektroden bestimmt man nach folgender Faustformel:
Elektrodenkerndicke x 40 = Stromstärke in Ampere (A)
Bevor man am Werkstück arbeitet, sollten die Einstellung jedoch an einem Probestück überprüft werden. Den richtigen Schweißstrom hat man gewählt, wenn die Naht nach Entfernen der Schlacke nur leicht erhaben ist und wenig Spritzer zu sehen sind. Bei zu schwachem Schweißstrom liegt die Naht mit schlechter Haftung auf der Werkstückoberfläche, ein zu hoher Schweissstrom führt zu einer breiten, tiefen Naht – bei dünnem Material kann es sogar zum Durchbrennen kommen.
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