Das passiert so bei uns im Unterricht

Allgemein, T8 Blog

Hartlöten mit Lötlampe und Lotstange

Löten eines Schmuckstücks

Eine Alternative zum Schweißen stellt das Hartlöten dar. Dafür geeignete Werkstoffe sind Stahl, Kupfer, Messing und Silber, wobei das Letztere aus Kostengründen im Technikunterricht der Realschule eher nicht zum Einsatz kommen wird. Die anderen genannten Werkstoffe werden gerne im Technikunterricht verwendet, da Bearbeitungsverfahren der Fertigungstechnik gut veranschaulicht und erprobt werden können. 
Die Festigkeit einer Hartlötverbindung ist geringer als beim Schweißen, sollte jedoch für die im Technikunterricht erstellten Objekte völlig ausreichend sein. Durch die niedrigere Temperatur als die beim Schweißen, verringert sich die Belastung der Werkstücke, die sich sonst Verziehen können.

Lötlampe

Lötlampe

Die Vorgehensweise beim Hartlöten ist ähnlich zu der beim Weichlöten: Die zu verbindenden Teile müssen so stark erhitzt werden, dass das Lot samt Flussmittel darauf schmilzt. Das verwendete Flussmittel sorgt dafür, dass kleine Spalten zwischen den zu verbindenden Bauteilen verschlossen werden. Nach dem Abkühlen (Vorsicht: nur mit Handschuhen arbeiten!) sollten die verlöteten Teile sofort belastbar sein.

 

Weitere Vorteile des Hartlötens:

  • Eine einfach Lötlampe ist in der Regel ausreichend
  • Keine augen- oder hautschädliche Strahlung wie beim Schweißen

Nachteil ist die Verwendung verschiedener Metalle bei einer Lötverbindung. Diese Legierungen sind empfindlicher gegen Korrosion (Rost).

Das Video zeigt die wichtigsten Vorbereitungen und Arbeitsschritte beim Hartlöten. Schön zu sehen, wie Flussmittel und Lot an der Verbindungsstelle aufgetragen werden müssen.

Link: http://www.bengs-modellbau.de/magazin/tutorial/hartloten-mit-flussmittel-ummantelten-silberlotstangen/

Schreiben Sie eine Antwort

Skip to content