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Informationen und Anleitung zum Weichlöten

Lötkolben und Lötzinn zum Weichlöten

Löten ist eine Verbindungstechnik für Metalle unter Verwendung von Wärme. Oberhalb einer Temperatur von 350 °C spricht man vom Hartlöten, darunter vom Weichlöten. Richtig löten ist wichtig, um elektronische Bauteile und Leiter zuverlässig zu verbinden.
Beim Löten wird eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt.
Die kalte Lötstelle ist besonders im Elektronikbereich eine gefürchtete Fehlerursache. Kalte Lötstellen kann man daran erkennen, dass sie im Gegensatz zu normalen Lötstellen einen sehr matten Schein haben und eine leicht klumpige Oberfläche aufweisen. An diesen Stellen fehlt meist die elektrische Verbindung. Diese muss nicht von Beginn an vorhanden sein, sondern ergibt sich über die Dauer, z.B. durch Vibrationen und Erwärmung (Wackelkontakt). 
Ein Flussmittel ist ein beim Löten zugegebener Stoff, der eine bessere Benetzung des Werkstücks durch das Lot bewirkt. Es entfernt die an den Oberflächen aufliegenden Oxide durch chemische Reaktion. Gleiches gilt für Oxide, die während des Lötvorgangs durch den Sauerstoff der Luft entstehen.
Wegen des Risikos für Gesundheit und Umwelt durch das Blei in Elektronikloten musste dieses bis 1. Juli 2006 im Elektronikbereich ersetzt werden. Die Verwendung von Blei und anderen Schwermetallen, wie Cadmium und Quecksilber, ist in Elektro- und Elektronikgeräten untersagt, die seit 1. Juli 2006 neu in Verkehr gebracht werden.

Beispiel einer kalten Lötstelle:

Cold solder joint2.jpg
Von MyName (Coronium (talk)) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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